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Neue Dünge-Verordnung in Kraft getreten

Maßnahmen zur Herbstdüngung beachten!

Seit dem 1. Juni 2017 gilt die neue Düngevorordnung. Bei den anstehenden Maßnahmen gilt es nachfolgendes zu beachten. 

Nach § 6, Absatz 8 der Düngeverordnung dürfen Düngemittel mit wesentlichem Gehalt an Stickstoff (> 1,5% Gesamtstickstoff in der Trockenmasse) nach der Ernte der letzten Hauptfrucht bis zum 31. Januar nicht ausgebracht werden. Auf Grünland, Dauergrünland und auf Ackerland mit mehrjährigem Feldfutterbau bei einer Aussaat bis zum 15. Mai darf in der Zeit vom 1. November bis zum Ablauf des 31. Januar kein Stickstoffdünger aufgebracht werden. Zu Wintergerste nach Getreidevorfrucht bei einer Aussaat bis zum 1. Oktober, zu Winterraps, zu Zwischenfrüchten und zu Feldfutter (jeweils bei einer Aussaat bis zum 15. September) gibt es Ausnahmen vom Stickstoffdüngeverbot. Hier kann Stickstoff bis zum 1. Oktober bis in Höhe des Stickstoffdüngebedarfs aufgebracht werden (jedoch maximal 60 kg Gesamt-N oder 30 kg Ammonium-N). In einer Fachinformation zeigt die zuständige Stelle für landwirtschaftliches Fachrecht und Beratung (LFB) eine Ableitung des N-Düngebedarfs im Herbst zu den genannten Kulturen (www.lms-beratung.de unter Landwirtschaftliches Fachrecht und Beratung -- Fachinformationen und Downloads). Weitere Hinweise finden Sie in den nächsten Verbandsnachrichten (VN8). Die neue Düngeverordnung sowie Unterlagen zur Bedarfsermittlung für die Herbstdüngung finden Sie in unserem Mitgliederbereich unter Fachinformationen (Aktualisierte FI zur Düngeverordnung).


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