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Landwirte im Gespräch mit Angela Merkel

Bei der gestrigen Gesprächsrunde (09.05.17) zwischen Landwirten, Landrat, Kreisvorsitzendem und der Bundeskanzlerin Angela Merkel wurden die Themen besprochen, welche unsere Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern aktuell bewegen.

Gastgeber der Veranstaltung in Klausdorf waren die Regionalverbände Nordvorpommern und Rügen. In dem Gespräch mit der Bundeskanzlerin ging vor allem um die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik, die Milchkrise, die Entbürokratisierung, das Agrarstrukturgesetz sowie um die Ausgleichsmaßnahmen für die Nordstream 2 auf Rügen.

Die Landwirte erklärten den anwesenden Politikern ihre Befürchtungen in Bezug auf die geplante Gasleitung. Die Landwirte auf Rügen fühlen sich unehrlich behandelt. Mit einem enormen Zeitdruck soll der Bau der EUGAL durchgesetzt werden, so dass den Landwirten kaum Reaktionszeit bleibt. Die betroffenen Landwirte befürchten eine Enteignung ihrer Flächen, die für einige existenzgefährdend ist. Bei der geplanten großflächigen Renaturierung von bis zu 3.000 ha soll wertvollstes Ackerland mit 45-58 Bodenpunkten für den Bau einer Erdgasleitung für Ausgleichsmaßnahmen umgewandelt werden. Die Landwirte werden beim zuständigen Bergamt Stralsund Widerspruch einlegen.

Zum Ende der Gesprächsrunde übergab die Vizepräsidentin des Bauernverbandes Mecklenburg-Vorpommern e.V. Dr. Heike Müller einen Brief des Bauernpräsidenten an die Bundeskanzlerin. Auch darin werden die aktuellen Sorgen und Interessen der Landwirte deutlich gemacht. Die Tierhaltung, die Gemeinsame Agrarpolitik sowie der Schutz landwirtschaftlicher Nutzflächen werden thematisiert.


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